Manja Polchow

Alter: 57 Jahre
Lebt in Hellersdorf seit: 1999

Was gefällt dir an oder in Hellersdorf?
Das viele Grün, die Weitläufigkeit und »Frische«, und dennoch ist »man rucki-zucki auch wieder im Treiben.«
Etwa die großen Wasserspielplätze, die es in Marzahn-Hellersdorf für Kinder gibt.
Man findet an jeder Ecke etwas zu essen und zu trinken, auch Nachts und zu guten Preisen.
Nach dem Trubel und Leben wieder in in die Ruhe und Weite des Häuschens in Mahlsdorf mit Garten zu kommen.

Welche Orte in Hellersdorf sind für dich wichtig oder magst du besonders und warum?
»Dieser ganz gewisse Eisladen.«
Kaufpark Eiche, der ist richtig toll ge­worden.
Das Theater, an dem ich ehrenamtlich arbeite; hier kommen ganz verschiedene Leute von 10 - 90 Jahren zusammen, »eine ganz bunte Gruppe, […] ich muss immer überlegen, wer verrückter ist, die Kinder oder wir.«

Was fehlt dir in Hellersdorf und welche Probleme siehst du im Bezirk?
»Ich hoffe, dass man nicht das ganze Grüne wegbaut.«
»Unsere jungen Leute brauchen mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung.«
Was wünscht du dir in Hellersdorf?
»Was ich mir ganz doll für Marzahn-­Hellersdorf wünsche ist, dass mehr reingesteckt wird für die Schulen.«
Und ganz grundsätzlich: »Wir sind so schlau und machen alles so falsch, wir Menschen. Manchmal wünsche ich mir, wir würden aufwachen und wüssten nicht mehr, was Geld ist.«

Wie beurteilst du die aktuelle Entwicklung und Veränderungen in Hellersdorf?
Es wird um Hellersdorf herum sehr viel gebaut, Einfamilienhäuser zum Beispiel, dabei kann »man auch in einer Platte richtig gut wohnen.«
Die Anbindung ist noch immer sehr schlecht.
Es ziehen vermehrt Leute nach Mar­­zahn-­Hellersdorf.

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